In Oerbke (Heidekreis) befindet sich eine der größten Notunterkünfte Niedersachsens. 1230 Gäste – so werden die Flüchtlinge dort genannt – können in dem Camp unterkommen. Die Gäste stammen meist aus den Krisengebieten in Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak und werden im Camp von rund 130 Helfern der verschiedenen Rettungsorganisationen, sowie von Bundeswehr und Polizei betreut.
Um die Arbeit vor Ort zu unterstützen, fuhren insgesamt 23 Kameraden des Wasserrettungszuges OL-DI für insgesamt fünfeinhalb Tage in den Heidekreis. Auf die Helfer aus den Ortsgruppen Cloppenburg, Wildeshausen, Ganderkesee, Delmenhorst, Weyhe und Bassum wartete als Hauptaufgabe die Betreuung im ambulanten Sanitätsbereich des Camps. Termine für die verschiedenen medizinischen Untersuchungen absprechen, Transporte zu den Terminen zu organisieren und zu überwachen, Pflege der Ärztezimmer, Sichtung und Sortierung in der Kleiderkammer – all das galt es durch die Helfer zu bewältigen. Durch die Arbeit unserer Kameraden konnten täglich im Schnitt 120 bis 130 Patienten betreut werden.
Mit viel Dankbarkeit wurden die Helfer von den Gästen überschüttet. Zwar sei die Kommunikation aufgrund der vielen verschiedenen Sprachen teilweise nur „mit Händen und Füßen“ möglich gewesen. „Doch es drückt einem schon das Herz, wenn die Kinder und Erwachsenen zu uns Helfern kommen und uns irgendwie eine Kleinigkeit zukommen lassen!“, so Gabi Puhl, Zugführerin des Wasserrettungszuges OL-DI.
Insgesamt leisteten die 23 Helfer aus unserem Bezirk in den fünfeinhalb Tagen über 3.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit. An dieser Stelle daher: DANKE, LIEBE EINSATZKRÄFTE, FÜR EUREN IMMENSEN EINSATZ!